BUND Regionalgruppe Ostwestfalen-Lippe
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„Mähfreier Mai“: Insekten zuliebe weniger mähen und Natur vor der Haustür genießen

08. Mai 2026 | Lebensräume, Naturschutz, Wildbienen, Schmetterlinge

Im Mai sind sie wieder unterwegs: Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten auf der Suche nach Nahrung. Doch genau jetzt wird ihnen oft der gedeckte Tisch verwehrt – durch großflächiges Mähen von Rasenflächen. „Wer jetzt mäht, räumt Insekten ihr Buffet weg“, warnt Bernd Meier von der BUND Regionalgruppe OWL.

„Viele Wildkräuter wie Löwenzahn, Gänseblümchen, Gundermann, Hahnenfuß oder Wiesenschaumkraut kommen dann gar nicht erst zur Blüte – und damit fehlt den Insekten eine wichtige Nahrungsquelle.“

Der BUND ruft daher erneut zum „mähfreien Mai“ auf: Wer seinen Rasenmäher stehen lässt, leistet einen einfachen, aber effektiven Beitrag zum Artenschutz. „Sie müssen nicht gleich den gesamten Garten in eine Blumenwiese verwandeln“, betont Meier. „Schon eine ungemähte Ecke oder ein Randstreifen hilft den Insekten enorm.“ So profitieren Mensch und Natur gleichermaßen: weniger Arbeit und mehr Artenvielfalt direkt vor der Haustür.

Wettbewerb: Zeigen Sie Ihre ungemähte Oase!

Machen Sie mit und teilen Sie ein Foto Ihrer ungemähten Rasenfläche vom 30. Mai bis 5. Juni mit uns! Schicken Sie Ihr Bild an:
bernd.meier(at)bund.net

Unter allen Einsendungen verlosen wir drei Bücher Naturgartenbücher „Bio-Starter " und Samentütchen mit Wildblumensamen– viel Glück!

Hintergrund

Der „mähfreie Mai“ ist eine Initiative des BUND, die seit Jahren auf die Bedeutung von Wildblumenwiesen für Insekten hinweist. Ursprünglich stammt die Aktion aus Großbritannien. Rasenflächen machen in Deutschland einen großen Teil der Grünflächen aus – oft monoton und artenarm. Dabei bieten selbst kleine ungemähte Flächen Lebensraum für Wildbienen, Schmetterlinge und andere Tiere. Der Mai wurde als Monat gewählt, da im Frühling der Rasen zu wachsen beginnt. Wenn er dann gleich wieder gemäht wird, haben viele nektar- und pollenhaltige Pflanzen keine Chance zu wachsen und zu blühen.

Höheres Gras schützt den Boden auch vor dem Austrocknen. Die Erde bleibt länger feucht und man muss seltener gießen. Der feuchte Boden verbessert das Mikroklima im gesamten Garten. Gleichzeitig steigt die Bodenqualität, da sich Regenwürmer, Springschwänze und Asseln wohl fühlen.

Kontakt für Rückfragen:
Bernd Meier
BUND Regionalgruppe OWL
E-Mail: bernd.meier(at)bund.net

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